Abkühlung für Hunde: 12 Tipps für heiße Sommertage

Dackel am SUP

Der Sommer ist für viele von uns die schönste Zeit des Jahres. Wenn die Sonne scheint und die Temperaturen steigen, genießen wir die warmen Tage im Freien. Doch während wir die sommerlichen Temperaturen auskosten, kann die Hitze für unsere vierbeinigen Freunde eine echte Herausforderung darstellen. Hunden fällt es oft schwer, sich bei hohen Temperaturen abzukühlen, und sie sind anfällig für Überhitzung. Um deinem Hund durch die heißen Sommertage zu helfen, habe ich hier 12 praktische Tipps zusammengestellt, die dir zeigen, wie du deinem treuen Begleiter die ersehnte Abkühlung verschaffen kannst.

Wie regelt der Hund seine Körpertemperatur?

Hunde fühlen sich bei Temperaturen zwischen 14 und 20 Grad Celsius am wohlsten. Steigt das Thermometer über 25 Grad, wird es für alle Hunderassen oft unangenehm. Anders als Menschen haben Hunde nur wenige Schweißdrüsen – hauptsächlich an den Pfoten. Um mit der Hitze besser zurechtzukommen, reduzieren sie ihre Aktivitäten und geben überschüssige Körperwärme durch das sogenannte Hecheln ab.

Beim Hecheln atmet dein Hund durch die Nase ein und lässt die Luft dann durch den offenen Mund wieder entweichen. Die Luft strömt über die feuchten Schleimhäute in Nase und Maul. Diese Schleimhäute sind gut durchblutet und helfen, die Körpertemperatur zu senken. Wenn die feuchte Luft ausgeatmet wird, verdunstet die Feuchtigkeit und sorgt für eine kühlende Wirkung, ähnlich wie beim Schwitzen bei uns Menschen.

Wenn du bemerkst, dass dein Hund stark hechelt, ist das ein klares Zeichen, dass er versucht, sich von der Hitze zu befreien. In solchen Momenten ist es wichtig, ihm einen kühlen Platz und ausreichend Wasser anzubieten, damit er sich erholen kann. Sollte dein Hund nicht mehr in der Lage sein, seine Körperwärme durch Hecheln abzugeben, besteht die Gefahr eines Hitzschlags.

Hitzschlag beim Hund: Symptome frühzeitig erkennen

Ein Hitzschlag kann für Hunde lebensbedrohlich sein, daher ist es wichtig, die Anzeichen frühzeitig zu erkennen und schnell zu handeln. Achte auf folgende Symptome, die auf einen Hitzschlag hindeuten können:

Übermäßiges Hecheln
Apathie
Gleichgewichtsstörungen
Dunkle Zunge
Glasiger oder trüber Blick
Erhöhte Körpertemperatur über 39,5 Grad Celsius
Unruhe
Erbrechen
Durchfall

Wenn du eines oder mehrere dieser Symptome bei deinem Hund bemerkst, bring ihn sofort an einen kühlen Ort und biete ihm frisches Wasser an. Kontaktiere umgehend einen Tierarzt, um sicherzustellen, dass dein Liebling die notwendige medizinische Hilfe erhält. Je früher du reagierst, desto besser stehen die Chancen auf eine vollständige Genesung.

12 Tipps: Was hilft dem Hund beim Abkühlen?

Ausreichend Wasser bereitstellen

Genauso wie wir Menschen benötigen auch unsere Hunde an heißen Tagen ausreichend Flüssigkeit, um gesund und munter zu bleiben. Es ist wichtig, dass du deinem vierbeinigen Freund jederzeit frisches Wasser zur Verfügung stellst, am besten in mehreren Näpfen. Wenn ihr einen Ausflug in die Natur plant, denk daran, auch eine Reisetrinkflasche für deinen Hund mitzunehmen.

Allgemeine Regel für die Trinkmenge:

Dein Hund benötigt etwa 40 bis 50 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht täglich. Diese Menge hilft ihm, ausreichend hydriert zu bleiben. An extrem heißen Tagen und wenn dein Hund ausschließlich mit Trockenfutter gefüttert wird, kann der Wasserbedarf auf bis zu 150 ml pro Kilogramm Körpergewicht ansteigen.

Kerbl Reisetrinkflasche

Wasserspender für unterwegs
FÜllmenge: 500 ml

Kerbl Silikon Reisenapf

Faltbar und leicht
Ideal für unterwegs

Kerbl Reisetrinkflasche Edelstahl

Rostfreier Edelstahl
Füllmenge: 750 ml

Gassirunden in den Morgen- und Abendstunden

Vermeide Spaziergänge in der prallen Sonne, besonders während der Mittagsstunden, wenn die Temperaturen am höchsten sind. Stattdessen solltest du die kühleren Morgen- und Abendstunden nutzen, um mit deinem vierbeinigen Freund nach draußen zu gehen. Halte die Gassirunden kurz und achte darauf, dass dein Hund sich nicht überanstrengt. Tagsüber genügen kleine, kurze Gassirunden, um die Geschäfte zu erledigen.

Achtung bei Herzerkrankungen

Besonders Hunde mit Vorerkrankungen, wie Herzklappeninsuffizienz, sollten im Sommer nicht überanstrengt werden. Kurze, entspannte Spaziergänge sind ideal, um ihren Kreislauf in Schwung zu bringen, ohne sie zu überfordern.

Vorsicht vor heißem Asphalt

Asphalt kann sich bei Sonneneinstrahlung sehr stark aufheizen, was zu Verbrennungsgefahr für die Pfoten führt. Auch in schattigen Bereichen kann der Asphalt noch heiß sein.

Führe einen schnellen Selbsttest durch und lege deinen Handrücken für sieben Sekunden auf den Boden. Wenn es dir zu heiß erscheint, ist es auch für die empfindlichen Pfoten deines Hundes kaum auszuhalten.

Schattige und kühle Orte wählen

Wenn du mit deinem vierpfotigen Freund unterwegs bist, bevorzuge schattige, vor Sonne geschützte Orte. Die besten Plätze, um mit deinem Hund an heißen Tagen spazieren zu gehen, sind:

Wälder
Seen
Bäche
Flüsse
Meere

An heißen Tagen sind auch Wasseraktivitäten eine wunderbare Möglichkeit, deinem Hund eine willkommene Abkühlung zu bieten. Ein Bad im See, Fluss oder Meer kann für viele Hunde ein wahres Vergnügen sein und ihnen helfen, die Hitze besser zu ertragen. Wenn du kein Gewässer in der Nähe hast, kannst du auch einen Hundepool im Garten oder auf dem Balkon aufstellen.

Kerbl Hundepool

Krallenfestes Material
Mit Wasser-Ablassventil
Keine Pumpe notwendig

Langes Autofahren vermeiden

Lässt du dein Auto im Sommer auch nur für 15 Minuten auf einem Parkplatz stehen, kann sich das Innere schnell auf über 40 °C aufheizen. Mit jeder Minute, die vergeht, steigt die Temperatur weiter an und kann lebensbedrohliche Werte erreichen. Aus diesem Grund sollten Kinder und Hunde niemals alleine im Auto gelassen werden!

Darüber hinaus sind lange Autofahrten an heißen Tagen nicht optimal für den Kreislauf deines Hundes. Starke Sonneneinstrahlung, unzureichende Pausen, stickige Luft und mangelndes Wasser können schnell zu Stress und Überhitzung führen. Wenn dein Auto keine funktionierende Klimaanlage hat oder der Sonnenschutz nicht ausreicht, wird die Autofahrt für deinen Hund zur Qual.

Um deinem Hund den bestmöglichen Komfort zu bieten, solltest du längere Reisen in kleinere Abschnitte unterteilen. Plane regelmäßige Pausen ein, damit dein Hund sich bewegen, frische Luft schnappen und ausreichend trinken kann. So bleibt die Reise für euch beide entspannt und angenehm!

Kalte Liegeplätze schaffen

Hunde suchen instinktiv nach kühlen Liegeplätzen, um sich auszuruhen. Du kannst es deinem Hund erleichtern, indem du in deiner Wohnung und im Garten schattige und kühle Ecken schaffst. Halte Fenster und Türen geschlossen, um die Räume kühl zu halten, und verdunkle die Fenster, um die direkte Sonneneinstrahlung zu reduzieren. Lüfte am besten nur morgens und abends, wenn es draußen kühler ist, so bleibt es angenehm für deinen Hund.

Kühlmatten & Kühlwesten

Wenn selbst die kühlsten Räume nicht ausreichen, kann eine Kühlmatte die ideale Lösung für deinen Hund sein. Besonders die Kerbl Kühlmatte ist empfehlenswert, da sie sich schnell an die Körperwärme deines Hundes anpasst und beim Liegen angenehm kühl wird – ganz ohne Vorabkühlung.

Kühlwesten hingegen sind großartig, um deinen Hund beim Spielen und Aktiv sein an heißen Tagen kühl zu halten. Diese Westen funktionieren entweder mit Wasser oder nutzen die Körperfeuchtigkeit deines Hundes, um ihn angenehm kühl zu halten.

Achtung Blasenentzündung

Zu kalte Fußböden oder Bäder können bei Hunden Blasenentzündungen auslösen. Stelle sicher, dass dein Hund sich auf einem Handtuch abtrocknen kann, und überprüfe die Temperatur von Kühlmatten oder decke sie mit einem Handtuch ab.

Kerbl Kühlmatte

Kühlt den Hund angenehm
Ideal für heiße Sommertage
Selbstkühlend
Super auch fürs Auto

Sportpause

In den heißen Monaten ist es wichtig, die körperlichen Aktivitäten deines Hundes anzupassen. Anstrengende Übungen und Spiele, wie intensives Joggen oder Hundesport, können bei hohen Temperaturen schnell zu Überhitzung führen. Setze stattdessen auf ruhigere Aktivitäten, die deinem Hund auch bei warmem Wetter Freude bereiten.

Kurze Suchspiele im Schatten oder Apportieren im kühlen Wasser sind hervorragende Alternativen, um deinen Hund aktiv zu halten, ohne ihn zu überfordern. Achte darauf, dass dein Hund ausreichend Pausen hat, um sich zu erholen und zu trinken.

Fell kürzen oder trimmen

Einige Hunderassen profitieren bei hohen Temperaturen einen leichten Sommerhaarschnitt, um sich wohler zu fühlen. Insbesondere Hunde mit einschichtiger Fellstruktur (z.B. Pudel, Malteser, Maltipoo) sollten regelmäßig geschoren werden. Aber Achtung: Diese Hunde sollten niemals komplett geschoren werden, da ihre empfindliche Haut sonst ungeschützt der UV-Strahlung ausgesetzt ist.

Hunde mit doppeltem Fell (Deck- und Unterwolle) dürfen nicht geschoren werden. Hier genügt es, das Fell zu trimmen, um lose Haare zu entfernen und den Abkühlungs- und Isolierungsprozess nicht zu behindern.

Regelmäßiges Bürsten

Regelmäßiges Bürsten ist entscheidend, um das Fell deines Hundes in gutem Zustand zu halten. Durch das Entfernen von losen Haaren und Unterwolle wird die Luftzirkulation verbessert, was deinem Hund hilft, sich an heißen Tagen besser abzukühlen. Achte darauf, die richtige Bürste für die Fellart deines Hundes zu verwenden, um Hautirritationen zu vermeiden.

Ruhepausen und weniger Futter

An heißen Tagen ist es ratsam, die Fütterung deines Hundes anzupassen. Große Mahlzeiten können schwer im Magen liegen, also biete lieber kleinere Portionen über den Tag verteilt an. So fühlt sich dein Hund leichter und wohler.

Vergiss nicht, auch genügend Ruhezeiten einzuplanen. Bei warmem Wetter neigen Hunde dazu, sich mehr auszuruhen, also sorge dafür, dass er einen kühlen, schattigen Platz hat, an dem er entspannen kann.

Leckeres Hundeeis zur Erfrischung

An heißen Tagen gibt es kaum etwas Besseres für deinen Hund als ein kühles Leckerli! Hundeeis ist nicht nur eine erfrischende Belohnung, sondern macht auch Spaß und sorgt für Abkühlung.

Du kannst ganz einfach selbst Hundeeis zubereiten, indem du Zutaten wie Joghurt, pürierte Früchte oder sogar Brühe mischst und sie in Eiswürfelformen einfrierst. Das Eis kann nicht nur für eine willkommene Erfrischung sorgen, sondern auch als Beschäftigung dienen, wenn du es in einem Hundespielzeug versteckst.

Hirnfrost bei Hunden

Wenn du schon einmal in ein sehr kaltes Eis gebissen hast und der Schmerz bis in deine Stirn zieht, weißt du, wie unangenehm das sein kann. Ähnlich können auch Hunde beim Essen von gefrorenem Hundeeis einen „Hirnfrost“ erleben oder das Eis im Ganzen verschlucken. Um Durchfall und Bauchschmerzen zu vermeiden, behalte deinen Hund immer im Auge, während er sein Eis genießt.

Starkes Hecheln bei Hunden – Ist das normal?

Das Hecheln ist eine natürliche Verhaltensweise bei Hunden, die ihnen hilft, ihre Körpertemperatur zu regulieren. Wenn die Temperaturen steigen oder dein Hund aktiv ist, ist starkes Hecheln meistens vollkommen in Ordnung.

Es ist normal, dass Hunde bei warmem Wetter mit offenem Maul hecheln – die Atemfrequenz kann sich von 10 bis 40 Atemzügen pro Minute sogar verzehnfachen.

Bei Hunden, die einen Maulkorb tragen müssen, ist es wichtig, die Passform zu überprüfen, damit sie ausreichend hecheln können.

Behalte jedoch im Auge, wie dein Hund sich verhält. Übermäßiges Hecheln in Ruhezeiten oder andere Anzeichen von Stress können auf eine Überhitzung oder gesundheitliche Probleme hindeuten. In solchen Fällen ist schnelles Handeln gefragt: Sorge dafür, dass dein Hund einen kühlen Platz und frisches Wasser hat.

Fazit: Abkühlung im Sommer beugt einem Hitzschlag vor

Die Sommerhitze kann für Hunde eine echte Herausforderung sein. Es ist wichtig, aufmerksam zu sein und deinem treuen Begleiter die nötige Abkühlung zu bieten. Indem du die Tipps aus diesem Artikel befolgst, kannst du sicherstellen, dass dein Hund auch an den heißesten Tagen gesund und glücklich bleibt.

Von der richtigen Flüssigkeitszufuhr bis hin zu schattigen Rückzugsorten und angenehmen Aktivitäten – es gibt viele Möglichkeiten, deinem Hund in der Sommerhitze zu helfen. Denke daran, dass es wichtig ist, ihn nicht zu stark abzukühlen, um Unterkühlung oder gesundheitliche Probleme zu vermeiden.


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